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Entwicklung der musikalischen Persönlichkeit der/ des
Studierenden.
Entwicklung eigener Kritikfähigkeit und Stilsicherheit.
Entwicklung einer positiven Einstellung gegenüber der
Übearbeit und dem lebenslangen Weg künstlerischer Fortbildung.
Vorleben einer als positiv und stützend empfundenen
Lehrer- Schüler- Bindung.
Entwicklungsarbeit weit über das reine Klavierspiel
hinaus. Der Studierende soll am Beispiel seiner Entwicklungsarbeit am
Klavier ein konstruktives Instrument für seine persönliche Entwicklung
erhalten.
Insbesondere für angehende Lehrer: Entwicklung einer
positiven Lebenseinstellung, innerer Zufriedenheit, Toleranz und Respekt vor
anderen Künstlern.
Das Entzünden des Feuers der Begeisterung.
Entwicklung der Fähigkeit, Emotionen und Schwingungen
im weiteren Sinn an das Publikum ( bei Lehrern an den Schüler )
weiterzugeben, die Resonanz zu fühlen und wieder in Energie umzuwandeln.
Verfeinerung der Sinne durch das Entwickeln immer
feineren Denkens, Hörens und einer subtilen Klangtechnik.
Entwicklung eines eigenen Personalstils.
Das Erlernen des Umgangs mit den eigenen
Gefühlsschwankungen im Entwicklungsprozess. (z.B. mit dem Gefühl, es wird
immer schlechter, ich werde das nie schaffen, die anderen können das mit
links, bin ich überhaupt geeignet?, diese Stelle werde ich nie können, ich
werde diese Prüfung nicht schaffen, es geht nichts weiter … )
Entwicklung der Fähigkeit, sich selbst im emotionalen
Ablauf zu beobachten.
Für Lehrer : Versuch der Darstellung einer modernen
Pädagogik, in der nicht der Leistungsdruck, sondern die Motivation, die
positive Verstärkung und die Freude an der eigenen künstlerischen
Persönlichkeit im Vordergrund steht, wobei natürlich keine Abstriche bei der
Qualität gemeint sind, - im Gegenteil !
Durch die richtige Koordinierung von Unterrichtsstil,
Motivation, Alter des Studierenden und Charakter des Studierenden soll auf
diese Weise die Qualität weiter gesteigert werden.
Der Aspekt der Weiterentwicklung der künstlerischen
Qualität muß weiter zentrales Anliegen sein.
Die Zusammenarbeit mit den Klassen für Vorbereitung und
mit den Konservatorien und Musikschulen muß in Hinsicht auf die Förderung
des österr. Nachwuchses als vorrangiges Ziel erachtet werden.
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