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Bei den Tonleitern beginnen wir im sehr langsamen Tempo
mit der rechten Hand beginnend am C1 über zwei Oktaven. Zuerst überprüfen
wir die Fingertechnik, Gleichmässigkeit, Anschlag und Klangqualität, um dann
das Tempo stark zu steigern. Dann dasselbe mit der linken Hand beginnend vom
großen C. Dann mit beiden Händen langsam über 4 Oktaven, wie oben im
Notenbeispiel dargestellt. In Oktaven gehen linke und rechte Hand über
4 Oktaven im langsamen, mittleren und schnellen Tempo, wobei das schnelle
Tempo schneller sein sollte, als die schnellste technische Passage, die in
der momentan studierten Literatur vorkommt.
Diese Übung dann weiter in Cis-Dur und D-Dur, dann Es-Dur, dann E-Dur usw.
bis wir wieder in C-Dur sind.
Zu dieser Übung müssen nicht immer, sollen aber gelegentlich die parallelen
Molltonarten hinzukommen.
Im langsameren Tempo auch nicht jeden Tag, aber als
gelegentlich ergänzende Übung im nicht ganz vollen Tempo:
Terzen, Sexten und Dezimen sowie Gegenbewegung (über 2 Oktaven) wie
oben dargestellt. Immer über 4 Oktaven, ohne Betonungen.
Zum weiteren Training ist es empfehlenswert, diese Tonleitern in
verschiedenen dynamischen Bereichen zu trainieren. Einmal im piano, dann mf,
dann forte. Auch sehr gut und hilfreich: Kontinuierliches crescendo
aufwärts, decrescendo abwärts und umgekehrt.
Als Ergänzung hilfreich: Dreiklangszerlegungen wie
nachfolgend dargestellt.
Bei diesen insbesondere auf das Zusammenspiel in der Technik von
Handgelenksbewegung und Fingertechnik achten. Auch hier- durch alle
Tonarten, natürlich, Fingersätze nicht unbedingt immer "klassisch"
verwenden. Auch in der Literatur wird man immer wieder gezwungen sein, nicht
die Fingersätze im "Bilderbuch" für Dreiklänge zu verwenden, sondern
eventuell auch erste Finger auf den schwarzen Tasten zu verwenden.
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