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Übetechniken

Hier nehmen wir ein Beispiel aus einem Variationswerk von Mozart.

Wichtig ist es vorerst kleinere Gruppen von etwa 4 Takten zum Üben zu bilden. Wir spielen die 4 Takte langsam und sehr genau, achten dabei auf eine perfekte Fingertechnik, Gleichmässigkeit und Genauigkeit und wiederholen die Stelle so oft, bis wir sie technisch sicher und auch im Gedächtnis sicher beherrschen. (Die Anzahl der Wiederholungen sollte allerdings 10 nicht überschreiten, auch bei allen nachfolgenden Übungen nach Möglichkeit nicht.)

ab Takt 6 sehen wir die notierte Version des "Rhythmisch Verschiebens". Diese Übetechnik ist immer dort angebracht, wo wir Sicherheit und Genauigkeit vergrößern wollen. Wenn Schwierigkeiten bestehen, ins Tempo zu kommen, ist diese Übung weniger geeignet.
Grundsätzlich kann man sagen, dass Übungen im Schema der Übungen ab Takt 16 (in Gruppen zusammenfassen) gut geeignet sind, Tempo zu steigern, weniger gut, um Genauigkeit zu verbessern, die Übungen T6, T11 und auch die durchlaufenden Betonungen sind gut geeignet, die Genauigkeit zu verbessern, weniger, um ins Tempo zu kommen. Beim rhythmischen Verschieben sehr wichtig ist: Auch hier langsam beginnen, die Punktierten sehr scharf und jede Punktierte gleich laut und gleich im Rhythmus.
Wenn das schon gut klappt kommt die Übung ab T11 zum Tragen: Rhythmisch Verschieben in die andere Richtung. Beide Übevarianten müssen unbedingt immer gemeinsam ausgeführt werden, es muss also immer in beide Richtungen rhythmisch verschoben werden und das zu gleichen Teilen: heisst: nicht die Anzahl der Wiederholungen soll gleich sein, sondern beide Varianten müssen am Ende gleich sicher beherrscht werden. Die Variante, die schwerer fällt, muss öfter trainiert werden. Am Ende dieser Übungen muss unbedingt wieder im normalen Fluss geübt werden. (T1 bis T4). Nur in diesem Arbeitsablauf ist diese Übung zielführend und sinnvoll.

Die nächste Übevariante betrifft das "in Gruppen zusammenfassen". (T16 bis T30)
Bei dieser Übung werden kleine Teile, hier etwa zuerst ein Takt zusammengefasst und ähnlich einer Verzierung zunehmend schnell und letztendlich sehr schnell gespielt. Die Anfangsnote des nächsten Taktes muss immer mitgeübt werden, damit keine Brüche entstehen und damit die Anschlussnote an den nächsten Takt immer mittrainiert wird. Hier ist darauf zu achten, dass innerhalb des Taktes perfekte Gleichmässigkeit in Lautstärke und Rhythmus herrscht, besonders dann im sehr schnellen Tempo. Aufdiese Art werden 4-8 Takte gearbeitet. Wenn die eintaktigen STellen sehr gut und sicher gehen, dann werden die 2 -taktigen gearbeitet (ab T22) usw.
Diese Übung eignet sich hervorragend, um Stellen sicher in ein schnelles Tempo zu bringen.

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In der nächsten Variante geht es darum, immer einen anderen Ton einer Vierergruppe zu betonen. Sinn dieser Übung ist es, die exacte Kontrolle über jeden Ton zu bekommen. Diese Übung ist in Fällen von Schlampigkeit angezeigt, in denen immer dieselben Töne wegbleiben oder ungleichmäßig sind. Hier bekommen wir die Kontrolle über jeden Ton und über jeden Finger zurück.

in der letzten Variante sehen wir noch das Fingerstaccato angedeutet. Ohne Hilfe des Arms oder des Handgelenkmachen wir nur aus den Fingern ein sehr kurzes und präzises Staccato. Auf diese Art können wir Brillianz und Virtuosität verbessern. Am besten sehr langsam beginnen mit einem extrem kurzen Fingerstaccato. Dann immer schneller und lockerer und immer weniger Staccato, bis im Tempo die Fingervariante des Anfangs und die StaccatoVariante zusammenfließen.

 

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