ÜbetechnikenHier nehmen wir ein Beispiel aus einem Variationswerk von Mozart. Wichtig ist es vorerst kleinere Gruppen von etwa 4 Takten zum Üben zu bilden. Wir spielen die 4 Takte langsam und sehr genau, achten dabei auf eine perfekte Fingertechnik, Gleichmässigkeit und Genauigkeit und wiederholen die Stelle so oft, bis wir sie technisch sicher und auch im Gedächtnis sicher beherrschen. (Die Anzahl der Wiederholungen sollte allerdings 10 nicht überschreiten, auch bei allen nachfolgenden Übungen nach Möglichkeit nicht.) ab Takt 6 sehen wir die notierte Version des "Rhythmisch
Verschiebens". Diese Übetechnik ist immer dort angebracht, wo wir Sicherheit
und Genauigkeit vergrößern wollen. Wenn Schwierigkeiten bestehen, ins Tempo
zu kommen, ist diese Übung weniger geeignet. Die nächste Übevariante betrifft das "in Gruppen
zusammenfassen". (T16 bis T30)
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In der nächsten Variante geht es darum, immer einen anderen Ton einer Vierergruppe zu betonen. Sinn dieser Übung ist es, die exacte Kontrolle über jeden Ton zu bekommen. Diese Übung ist in Fällen von Schlampigkeit angezeigt, in denen immer dieselben Töne wegbleiben oder ungleichmäßig sind. Hier bekommen wir die Kontrolle über jeden Ton und über jeden Finger zurück. in der letzten Variante sehen wir noch das Fingerstaccato angedeutet. Ohne Hilfe des Arms oder des Handgelenkmachen wir nur aus den Fingern ein sehr kurzes und präzises Staccato. Auf diese Art können wir Brillianz und Virtuosität verbessern. Am besten sehr langsam beginnen mit einem extrem kurzen Fingerstaccato. Dann immer schneller und lockerer und immer weniger Staccato, bis im Tempo die Fingervariante des Anfangs und die StaccatoVariante zusammenfließen.
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