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Wie im Spitzensport können auch wir als Pianistinnen und
Pianisten unsere Form durch tägliches Training halten oder müssen
unsere Form auch wie im Sport aufbauen. Auf diesen Seiten gibt es ein
tägliches Übeprogramm, das vor allem die Fingertechnik, in weiterer Folge
aber auch die Doppelgrifftechnik aufbaut und erhält. Sicherlich werden wir
viele technische Probleme an Hand der Konzertliteratur lösen und vertiefen.
Da aber in der technischen Arbeit an der Literatur die technische Seite
immer der musikalischen dienen muss, kann dort die Technik nur immer
als Dienerin der Musik gesehen werden und nie losgelöst von der
musikalischen Problematik gesehen werden.
Für die technische Arbeit, z.B. um eine wirklich perfekte
Gleichmäßigkeit in der Fingertechnik zu erlangen, ist es aber von großem
Vorteil einmal die technische Problematik isoliert zu betrachten. Außerdem
ist dieser Kanon an Übungen so zusammengestellt, dass man in möglichst
kurzer Zeit ein Maximum an technischem Profit erreichen kann. Die
grundlegendsten technischen täglichen Übungen stellen sicher die Skalen dar.
Diese sollten täglich zumindest einmal als Durchlauf durch alle Tonarten con
C bis C gearbeitet werden, gelegentlich, wenn mehr Zeit ist, sind die
parallelen Molltonarten dazu empfehlenswert.
Terzen als Basis der Doppelgriffe kommen nicht nur in der
Literatur oft vor. Diese Übung bietet auch großes Entwicklungspotential im
Bereich der Verzierungen und Unabhängigkeit mehrerer Stimmen in einer Hand.
Diese Übung bietet eine perfekte technische Ergänzung zum polyphonen
komplexen Spiel und sollte auch täglich durch alle Tonarten führen. Bei
allen Übungen mit Doppelgriffen muss immer wieder darauf hingewiesen werden,
dass diese erst nach dem "Warmspielen" empfehlenswert sind und bei der
kleinsten Ermüdung der Hände und vor allem beim Entstehen von Schmerzen
sofort unterbrochen werden müssen, bei Fortbestand der Beschwerden
abgebrochen werden müssen.
Die Terzen Sexten Übung ist recht komplex und wir am
Anfang vermutlich nicht unerhebliche Schwierigkeiten bereiten. Sie ist die
Fortsetzung der technischen Arbeit mit der Terzenübung und umfasst nahezu
alle schwierigen Griffkombinationen im erweiterten Doppelgriffbereich. Diese
Übung ist auf Grund der Schwierigkeit auch sehr gut geeignet,
Konzentrationsfähigkeit und Denkgeschwindigkeit zu erweitern. Außerdem
erleichtert diese Übung die Bewältigung einer Reihe von technischen
komplexen Problemen, die in der schwierigeren Klavierliteratur ständig
vorkommen, sowie die Bewältigung komplexer polyphoner Probleme.
Bei allen Übungen mit Doppelgriffen muss immer wieder darauf hingewiesen
werden, dass diese erst nach dem "Warmspielen" empfehlenswert sind und bei
der kleinsten Ermüdung der Hände und vor allem beim Entstehen von Schmerzen
sofort unterbrochen werden müssen, bei Fortbestand der Beschwerden
abgebrochen werden müssen.
Oft misslingen die Enden von Läufen, werden nicht rund.
Auch die Oberstimme will in der rechten Hand nicht immer so gelingen, wie
wir wollen. Meistens ist dafür eine Fingertechnikschwäche des 4. und 5.
Fingers verantwortlich. Bei der 4. 5. Finger Übung werden diese Schwächen
gezielt trainiert. Das verbessert neben der Oberstimmenführung auch die
Klangführung und die Lauftechnik.
Bei allen Übungen mit Doppelgriffen muss immer wieder darauf hingewiesen
werden, dass diese erst nach dem "Warmspielen" empfehlenswert sind und bei
der kleinsten Ermüdung der Hände und vor allem beim Entstehen von Schmerzen
sofort unterbrochen werden müssen, bei Fortbestand der Beschwerden
abgebrochen werden müssen.
Bei dem Button "Chopin Etüden" gibt es dann empfohlene
Zusammenstellungen für die Chopin Etüden, sowie spezielle Übetechniken für
diese Etüden. |