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Instrumente
Broadwood
:
1817 durch John Broadwood & Son At. in London,
England hergestellt.
Dieses Instrument wurde auf dem Seeweg nach Triest, dann mit Pferd und
Karren über Land nach Wien gebracht. Gönner Beethovens verwendeten ihren
Einfluss dafür, eine Befreiung des damals herrschenden Staatsmonopols zu
erreichen. Darum war dieser Flügel wohl der einzige seiner Art in ganz
Österreich. Beethoven schätzte dieses Instrument wegen seinem kräftigen
Klang und der perfekten Technik sehr.
Erard:
Der heute im Oberösterreichischen Landesmuseum in Linz ausgestellte
Hammerflügel der Pariser Firma Erard, ist im Design und Aufbau einem
Broadwood des gleichen Datums sehr ähnlich. Das wertvolle Instrument wurde
Beethoven um das Jahr 1795 vom Fürstenpaar Lichnowsky geschenkt.
Graf:
Wegen
gewisser klanglicher Mängel, befriedigte dieses 1803 von Fürst Lichnowsky
geschenkte Klavier Beethoven nicht. Gemäss zeitgenössischen Aufzeichnungen
wurde es auf Rat Johann Mälzels umgebaut und mit einem Extrabrett über der
Tastatur versehen. Diesem konnte ein Hörgerät hinzugefügt werden. Leider
sind die Einzelteile aber verloren gegangen.
Walter:
Ein 5-Oktaven Klavier des Jahres 1790. Anton Walter
war Ende des 18. Jahrhunderts einer der bedeutendsten Klavierbauer Wiens.
Beethoven, wie auch Mozart schätzten seine Hammerflügel sehr. Beethoven
bestellte 1802 ein Klavier von Walter, mit der Vorgabe Mahagoniholz zu
verwenden und einen korrekten „una corda“ Anschlag vorzuweisen. Eine
Vorgabe, die zu dieser Zeit nur englische Hersteller erfüllen konnten.
Walter war aus technischen Gründen nicht imstande einzuwilligen.
Klavierproduktionshalle um 1800
Verkaufsraum der Firma Peyel
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